Geht’s auch ohne Körperkontakt?

7. Februar 2010

Im Admin-Bereich dieses Blogs, also der Ebene, die ihr nicht seht, kann ich immer erkennen, woher meine Leser kommen. Viele kommen von Google, und besonders viele haben dort wie folgt gesucht: „facebook anstupsen deaktivieren“.

Die Suchmaschine hält mich für ausgesprochen kompetent auf diesem Gebiet und empfiehlt in einem solchen Fall, umgehend mein Blog zu lesen. Das schmeichelt mir. Nur: Ich habe über dieses Thema überhaupt noch nichts geschrieben, ja noch nicht einmal die Notwendigkeit erkannt. Das tut mir sehr leid für diejenigen, die sich von mir eine Antwort erhoffen auf die drängende Frage: Wie vermeide ich den unerbetenen Körperkontakt auf Facebook, auch als „Anstupsen“ bekannt?

Tja, ich habe in der Sache recherchiert, und ich muss euch sagen: Offenbar lässt sich das nicht vermeiden. Anders als bei StudiVZ, wo man das „Gruscheln“ überhaupt erstmal aktivieren muss, gehört das Stupsen bei Facebook offenbar zur normalen Härte.

Wer eine Möglichkeit findet, sich dem Stupsen zu entziehen: Bitte sofort mitteilen! Ansonsten kann ich nur empfehlen: Entspannt euch, nehmt es einfach hin. Es ist absolut hygienisch. Eine der safesten Formen des Körperkontakts, die man sich vorstellen kann. Stups!

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Stupsen ist soo lustig – oder?

2. Januar 2010

Eine der ersten Funktionen, die ich bei Facebook entdecke, ist das Anstupsen. Man klickt auf das Foto eines Freundes, und auf der Seite, die sich dann öffnet, gibt es links oben die Option „XY anstupsen“.

Nüchtern betrachtet ist das vollkommen sinnfrei. Derjenige wird dann informiert: „Sabine hat dich angestupst“. Und er kann zurückstupsen, wenn er mag.

Blöd? Aber irgendwie auch so nett! Als säße man in einem total langweiligen Meeting, und der Kollege gegenüber zwinkert einem über den Konferenztisch zu. Das hebt die Stimmung. Finde ich jedenfalls.

Dass man über das Stupsen auch ganz anders denken kann, erfuhr ich von einem gewissen Julian Smith:

Also, wenn mich mein Englisch nicht vollkommen trügt, dann zählt Stupsen nicht unbedingt zu den bevorzugten Facebook-Features des Herrn Smith. Aber ich find’s trotzdem nett. Ätsch.