Mit Facebook ist es wie mit allen Sozialen Netzwerken: Man wird relativ schnell besessen davon. Morgens nach dem Aufstehen, abends vor dem Einschlafen und dazwischen natürlich auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit überprüfe ich mittlerweile geradezu zwanghaft, was meine Freunde auf Facebook so treiben. Vor allem natürlich, ob sie irgendetwas tun, was mich betrifft – mich öffentlich verunglimpfen, hässliche Fotos von mir posten, unfreundliche Kommentare unter meine Statusmeldungen schreiben. Was gute Freunde halt so tun.
Wann immer ich in die Nähe eines internetfähigen Rechners komme, kribbelt es mir in den Fingern, „schnell mal Facebook zu checken“. Und dann – DIE ENTDECKUNG: Facebook gibt es auch für unterwegs. Für den kleinen News-Hunger zwischendurch, sozusagen. Wer ein internetfähiges Handy sein Eigen nennt, kann auf m.facebook.com eine abgespeckte Version des Freundebuchs nutzen. Das ersetzt zwar nicht den kompletten Spaß mit all seinen Apps und Zerstreuungsmöglichkeiten. Aber um auf dem Laufenden zu bleiben, ist es perfekt.
OK, meine Besessenheit wird dadurch natürlich eher noch schlimmer. Ob im Bus oder beim Friseur, im Wartezimmer oder auf dem Kinderspielplatz: Facebook lockt. Und ich folge.
Verfasst von opmarburg 